Auf geht’s

ssd. Pause vorbei, die Ausgrabungen gehen weiter. Während sich die Deutschen mit Glühwein und Plätzchen vergnügt haben und wieder einmal Millionen verballert wurden, ist die Zeit in den Verlagen nicht stehen geblieben. Die Funke Mediengruppe trennt sich vom gestandenen Zeitungsmann Christian Nienhaus – oder umgekehrt? Die Welt will „erstmals nach 12 Jahren“ neue Leute einstellen, Axel Springer sucht Visionärinnen für die Medienwelt von morgen und schreibt den „Women in Media Award“ aus.
Die New York Times hat ihren Internetauftritt neu konzeptioniert und präsentiert den veränderten Look in schwarz-weißer Druckanmutung. Sehenswert: das Werbevideo, mit dem der Relaunch den Leserinnen und Lesern erklärt wird: www.nytimes.com.
Köstlich die Interviews der Logo-Kinderreporter mit den Zeitungschefs Kai Diekmann (Bild), Giovanni di Lorenzo (Zeit) und Frank Schirrmacher (FAZ), die ihre Titel beurteilen müssen. Kindermund tut Wahrheit kund.
Erschreckende Wahrheiten musste Martin Kunz, Direktor der Akademie der Bayerischen Presse verkraften, dem aufgefallen ist, dass immer weniger Männer Journalisten werden. Das deckt sich mit dem Befund von Sprachoberguru Wolf Schneider, der sich in der Thüringer Allgemeinen zum „Schwachsinn“ der geschlechtergerechten Sprache ausgetobt hat. Ist ja auch nicht in Ordnung, dass er sich mit seinen 88 Jahren mit der „PR Kampagne einer Gruppe militanter Feministinnen“ rumschlagen muss. Alter schützt vor Torheit nicht.
In diesem Sinne: Ein erkenntnisreiches Jahr 2014. Wir graben weiter.

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