Im Tal der Ahnungslosen

ssd. Oft verstehen sich Print- und Online-Redaktionen nicht – „Dünkel der Tradition gegen Arroganz des Fortschritts“, kommentieren der stellvertretende Zeit-Chefredakteur Bernd Ulrich und sein Kollege bei Zeit Online, Chefredakteur Jochen Wegner.
Beide haben sich mit dem „Riss“ beschäftigt, der durch deutsche Redaktionen gehe. Gestandene Print-Leute kritisieren die kessen Onliner. Ihr Pech: Zahlreiche Online-Angebote von gut gemachten Zeitungen und Zeitschriften erreichen heute mehr Leserinnen und Leser als die gedruckten Ausgaben. Wiederum: Print verdient immer noch deutlich mehr als Digital – weshalb Kapuzenpulliträger noch eine der liebevollen Bezeichnungen der Grauen für die eher Jüngeren ist. (Tipp: Wer an der Personalerfront mitreden will, darf auch gerne von „Hoodiejournalisten als High-Potentials“ schwadronieren…)
Die Zeit Chefs jedenfalls haben miteinander geredet und 12 interessante Thesen zu Print und Online auf den Weg gebracht. Beeindruckend die These 4: „Print-Journalisten haben keine Ahnung von der Zukunft der Medien. Online-Journalisten aber auch nicht.“
Nachlesen und Mitdenken lohnt sich: http://www.zeit.de/2014/14/print-online-redaktion-thesen-journalismus/komplettansicht

 

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Nebenbei veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s